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OÖ Wirtschaft

Energiespeicher der Zukunft


„In Oberösterreich steht die energieeffizienteste Energiegewinnungs- und Speicherform vor dem Durchbruch auf breiter Basis. Ein wesentlicher Teil der
täglich benötigten Energie im Winter ist nicht Strom, sondern Wärme. Deren
dauerhafte Speicherung ist mit ,trockenem‘ Hackgut möglich. Dabei handelt
es sich um Hackgut, das aktiv getrocknet und mit nur noch 10 bis 20 Prozent
Restwassergehalt so dehydriert wurde, dass man es ohne Selbsterwärmung und damit verbundenem Energieverlust ohne Kondenswasser- oder Schimmelbildung dauerhaft lagern kann“, sagt Georg Hubmer, Geschäftsführer der Firma Cona. Um diesen auch als „Energiespeicher“ bezeichneten Trockenzustand von Hackschnitzel mit moderatem Aufwand zu erzielen, hat die Firma Cona aus Ried im Traunkreis die solare Trockungstechnik entwickelt.
Bei der Veranstaltung „Solarenergiespeichern“ am 22. Oktober ab 14
Uhr in Geboltskirchen am Hausruck wird eine solare Trockungsanlage
vorgeführt. Zudem gibt es einen kostenlosen Hackgutfeuchtetest. Informationen unter www.solar.cona.at

Solare Biomassetrocknung von CONA.

Biomasse solar trocknen

„Holz ist ein wertvoller Brennstoff, der durch Trocknung nochmals über ein Drittel aufgewertet wird“, ist Georg Hubmer, Geschäftsführer der Firma Cona aus Ried im Traunkreis überzeugt.


„Die Thematik der Trocknung von Hackgut ist zwar schon längere Zeit Thema, jedoch stellte sich immer die Frage, wie kosten günstig und Strom sparend das Hackgut getrocknet werden kann. Die neue Errungenschaft lautet: Hackgut mittels der Sonnenkraft zu trocknen, ökologisch und effektiv“, sagt Hubmer über die Produktentwicklung von Cona.
„Hackschnitzel werden durch die Trocknung um etwa ein Drittel ihrer Energie aufgewertet. Diese Energie wird sozusagen vom Sommer in den Winter gespeichert. Weiters gehören gesundheitsschädliche Schimmelbildung
und Vermoderung bei der Lagerung feuchter Hackschnitzel der Vergangenheit an
und Subs tanzverlust durch Selbsterwärmung wird unterbunden“, so der Geschäftsführer.
Um dies zu erreichen, entwickelte Cona ein komplett neues Produkt mit zwei Patenten. So erwärmen solare Luftkollektoren mit einer besonders effizienten Absorbertechnik die Luft, die durch ein ausgeklügeltes Trocknungssystem in Trocknungsboxen mit schräg liegenden Kiemenpaneelen die Hackschnitzel
trocknet. Der entscheidende Vorteil sind dabei die geringen Betriebskosten. Die
Komponenten der Produktentwicklung von Cona kommen hauptsächlich von oberösterreichischen Betrieben. „Besonders interessant ist unser Produkt im gewerblichen Bereich bei Sägewerken – wir sind bereits mit einigen in Kontakt – oder im Bereich Heizwerke durch die geringe Störanfälligkeit mit dem perfekten
Material“, erklärt Hubmer.


Über 100 verschiedene Güter


Die solaren Trocknungssysteme von Cona werden bereits in neun Ländern an rund
350 Anlagen, die meisten in Zentralamerika, eingesetzt und für über 100 verschiedene Güter (Holz, Kaffee, Früchte, Heilkräuter, Biomasse usw.) verwendet. Bereits seit der Gründung 1987 wird bei Cona auf die Nutzung von Sonnenenergie und Biomasse geachtet. Sowohl die Warmwasserbereitung als auch die Heizung des Betriebsgebäudes werden zu 100 Prozent damit betrieben.
In Österreich setzt Cona die Trocknungstechnologie überwiegend im Bereich der Biomassetrocknung, Heu- und Getreidetrocknung ein. In Oberösterreich wurden bisher 20 Anlagen realisiert. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt zehn Mitarbeiter, davon sechs in Ried im Traunkreis.
„Uns gelingt es oft, mehr Dinge zu entwickeln, als sie zu vermarkten. Deshalb sind wir derzeit auch auf der Suche, um unseren Vertrieb zu verstärken“, ist Hubmer stolz auf die Kreativität in seinem Unternehmen. Nähere Infos: www.solar.cona.at


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