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Chancen solarer Hackguttrocknung

In Oberösterreich sind bereits über 35.000 Hackschnitzelheizungen in Betrieb. Ein Großteil wird mit nassem Material beschickt. Es überrascht die große Menge Wasser, die dabei im Heizkessel verdampfen muss: Benötigt man jährlich z. B. 80
m³ Hackschnitzel, und haben diese einen Wassergehalt von etwa 45 %, so wandern zeitgleich etwa 14.000 l Wasser mit in den Kessel hinein. Dass diese enorme Menge
Wasser die Kesseltemperatur und verbleibende Heizenergie stark senken, ist oft nicht bewusst. Darüber hinaus werden die Kessel vor allem bei Teillast sehr angegriffen. Dementsprechend verkürzt sich die Lebensdauer des Kessels.
20 Landwirte und Hackschnitzel-Produzenten in Oberösterreich trocknen deswegen
Hackschnitzel für sich und ihre über 100 Kunden. Diese Trocknung passiert bereits im Sommer mit kostenloser Sonnenenergie. Bei der Veranstaltung „Wasser brennt nicht!“ am 26. Februar um 14 Uhr wird bei Familie Prielinger in Pettenbach diese solare Hackschnitzeltrocknung vorgestellt. Dabei stehen erfahrene Praktiker
für Auskünfte zur Verfügung. Anfahrtsbeschreibung und weitere Details auf www.
solar.cona.at.
In Pettenbach wurde mit der Anlage der Familie Prielinger zusätzlich zur Biogasanlage bereits die dritte solare Hackschnitzel-Trocknung errichtet.
Hackschnitzel werden durch die Trocknung um etwa ein Drittel ihrer Energie aufgewertet.