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25.000 Liter Heizöl gespart

EDLBACH. Der Gasthaus-Besitzer Konrad Grundner wollte sein veraltertes Heizsystem erneuern. Mittlerweile trocknet er das Hackgut mit den Sonnenkollektoren und kann sich jährlich 25.000 Liter Heizöl ersparen.

Die Investition in dieses neue Heizungssystem kostete Grundner rund 300.000 Euro. Die Hackschnitzel lässt sich der Gastronom von der „Öko-Energie“ aus Rossleithen anliefern. In der riesigen Halle werden die zerkleinerten Holzteile gesammelt und getrocknet. „Ich benötige rund 250 Kubikmeter pro Jahr“, berichtet Grundner. Mit dem trockenen Hackgut kann der umweltbewusste Wirt die 2.800 Quadratmeter seines Gasthofes und die 15 Fremdenzimmer problemlos beheizen. „Es ist sogar angedacht, dass ich bis zu vier Nachbarhäuser mitversorgen kann“, sagt Grundner.

Vorzeigebetrieb im Bezirk
Konrad Grundner trocknet mit seiner neuen Anlage aber nicht nur für den Eigenbedarf. „Ich liefere auch an andere Biomasse-Anlagen in unsere Gegend“, freut sich der Wirt über die Auslastung seiner neuen Hackschnitzel-Trocknungsanlage.

Bürgermeister Johann Feßl (VP) lobte das Projekt als Vorzeigemodell für die gesamte Region. „Holz ist in unserer Gegend genügend vorhanden. Erdöl kann durchaus einmal knapp werden“, so der Ortschef. Bauernkammer-Bezirksobmann Franz Karlhuber hob in seiner Rede den Umweltschutz hervor. „Mit dieser Anlage kann man den CO2-Ausstoß um 70.000 Tonnen vermindern.“ Karlhuber hofft, dass dieses innovativeBiomasse-Projekt viele Nachahmer im Bezirk Kirchdorf findet. Die technische Abwicklung wurde von der Firma Cona aus Ried/Traunkreis durchgeführt. „Mit dieser Kombination kann man schon ab fünf Grad mit der Trocknung der Hackschnitzel beginnen“, erklärte Geschäftsführer Dr. Georg Hubmer. Die durch die Solaranlage erwärmte Luft wird durch das Hackgut geblasen und dadurch dem Holz die Feuchtigkeit entzogen.