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Solaranlage zum Trocknen von Hackschnitzeln

In Windischgarsten wurde beim Gasthaus Grundner eine neuartige Hackschnitzeltrocknungsanlage eröffnet, die vom System her eine Innovation darstellt. Solarluftkollektoren werden zur kostenlosen Energiegewinnung eingesetzt. Hackschnitzel werden damit um etwa ein Drittel ihrer Energie aufgewertet.
Allein bei Familie Grundner sind bisher jährlich knapp 20.000 Euro für das benötigte Öl abgewandert. Jetzt bleibt das Geld und die Wertschöpfung im Ort. Bezirksbauernkammer-Obmann Franz Karlhuber ist selber überzeugter Hackguttrockner. "Frische Hackschnitzel einzulagern wäre mit erheblichem Substanzverlust aufgrund von Abbauprozessen und der damit entstehenden Selbsterwärmung verbunden", sagte er. Karlhuber sieht für die heimischen Land- und Forstwirte ein großes Potenzial in der solaren Trocknung. Die Wertschöpfung und Veredelung liegt bei den Bauern. Er appelliert: "Macht’s was aus eurem eigenen Wald!"

Der Obmann des OÖ. Biomasseverbandes, Ludwig Schurm, sieht zusätzlich zu den Chancen der Biomasse auch eine Lösung im Hinblick auf den internationalen Kampf und die Energien. Georg Hubmer, Geschäftsführer der Firma Cona-Solar, erklärte das Prinzip der Anlage: In den Solarluftkollektoren wird durch Sonnenenergie Luft erhitzt, mit der die Hackschnitzel getrocknet werden. Es kann auch kein Solarüberschuss entstehen. Es wird jede Leistung genutzt. Die Anlage steht nicht still, wenn ein Boiler heiß ist. Je mehr Sonnenenergie zur Verfügung steht, desto schneller wird getrocknet, desto früher kann die nächste Charge nasser Hackschnitzel in die Trocknungsbox gefüllt werden.

"Durch die Trocknung vom Hackgut wird vermieden, dass Wasser im Heizungskessel verdampfen muss. Das Hackgut wird um 150 bis 250 kWh je Srm aufgewertet. Das ist ein Vielfaches der Energie, die wir ­hineinstecken müssen", erklärt der Errichter der Anlage.

 

08.06.2007